Startseite> Freizeiten> Spanienfreizeit> Spanienfreizeit 2017

Spanienfreizeit 2017

„Mi casa es su casa“

 

Unter diesem Motto fuhren wir gemeinsam dieses Jahr mit unserer Spanienfreizeit nach Fenals an die Costa Brava. Tatsächlich war nicht nur für unsere alljährlichen Jüngsten alles neu: Schließlich hatten wir ein neues Gründstück an einem neuen Ort, ein Volleyballfeld, eine Grasfläche zum Fußballspielen, einen größeren Pool, sowie viel mehr Platz zu entdecken und auch einige neue Programmpunkte, was für uns in den kommenden Tagen schnell dem Motto getreu zu unserem „neuen Zuhause“ wurde.

Nachdem am Freitagabend die anderen Ortschaften Friedrichstal, Weingarten und Hagsfeld eingesammelt worden sind, hieß es mit einer unglaublichen Gesamtmaximalzahl von 98 Personen endlich wieder „Heeey ab in den Süden!“

Gegen Samstagmittag heile angekommen führten uns unsere Mitarbeiter durch die Stadt und zeigten uns, wo sich der Supermarkt befindet und der Strand liegt. Anschließend hatten wir freie Zeit, unsere neue Gegend zu erkunden, an den Strand oder Pool zu gehen oder Volleyball zu spielen, bis wir uns zum ersten Programmpunkt, dem „Welcome-Abend“ wieder trafen. Durch Namensspiele, einen Blubberwettbewerb, Wasserpong gegen Leiter oder auch Bierkrughalten lernten wir uns besser kennen und hatten gleich am ersten Abend einen riesen Spaß miteinander.

Der nächste Tag wartete schon auf uns, denn gleich zu Beginn der Freizeit stand bereits am zweiten Tag eines unserer Highlights auf dem Plan: die Katamaranfahrt! Nachdem wir nämlich letztes Jahr schon die absolute Mega–Party gefeiert haben und dann auch noch wieder auf die selbe Crew trafen, war nicht nur die Freude des Wiedersehens groß, sondern wir konnten uns nun mehr als sicher sein, dass dieser Tag mindestens genauso überragend werden würde. Mit dem Schiff an einer Bucht angekommen konnten wir ins Meer springen und uns anschließend ein leckeres Barbecue schmecken lassen. Bis zur letzten Sekunde feierten wir, was das Zeug hält, und brachten das Schiff tatsächlich zum Wackeln.

Montags gings ins altbekannte Calella. Dort hatte man reichlich Zeit zum Bummeln, Souvenirs kaufen oder zum Strand gehen. Was das Essen hier anbelangt, gibt es für uns als Spöcker natürlich nur eine Option: das gute alte Luna Gaucha!

Nächster Tag nächste Stadt. Es ging nach Tossa. Eine wunderschöne Stadt, in der man ebenfalls beim Bummeln, Shoppen oder Schwimmen seine Zeit verweilen kann. Außerdem aßen wir Spöcker gemeinsam in einem Restaurant, wo wir uns die Pizza, Pasta oder Calzone auf der Zunge zergehen ließen. An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an die Waffelbäcker und -verkäufer des CVJM, die mit ihrem Erlös für uns einen großen Teil unseres Essens übernahmen.

Den Mittwoch nutzten wir als Strandtag und lagen gemütlich in der Sonne oder schwammen auch im Meer. Nach dieser Entspannung waren wir fit für unsere legendäre Beachparty an diesem Abend. Mit viel Musik, Saftcocktails, guter Laune, peinlichen Soloauftritten und lustigen Strandspielen feierten wir bis es dunkel wurde. Leider musste diese aber auch mal ein Ende nehmen, da es am nächsten Morgen in aller Frühe los ging. Schließlich ist Donnerstag Barcelonatag! 7, 5 Stunden lang hatten die Jungs und vorallem Mädels einen großen Spaß endlich die Läden zu stürmen, die Markthalle zu besuchen oder auch das gute Essen zu genießen. Abends trafen sich alle wieder, um gemeinsam die wunderschönen Wasserspiele zu besuchen.

Den letzten Tag schöpften wir nochmal richtig aus, um uns am Strand zu entspannen und die Aussicht aufs Meer zu genießen. Am Abend fand der traditionelle Abschlussgottesdienst am Strand statt, der alle sehr berührt hat und neue Kraft tanken ließ.

Auch die schönsten Zeiten müssen sich mal dem Ende neigen, denn am Samstag mussten wir unsere Koffer packen und uns auf die Heimreise begeben.

 

Jeden Tag bekamen wir nicht nur vielfältiges Programm und viel freie Zeit geboten, sondern die Tage waren auch von Worship geprägt. Jeden Morgen starteten wir gemeinsam mit einem kurzen Impuls der biblischen „Ich bin“ - Worte in den Tag und gingen nach einem gemeinsamen Abendabschluss bei Nachtruhe auf unsere Zimmer. Wir hörten Einheiten, in denen wir uns mit den einzelnen Zimmern des Hauses bzw. unseres Lebens intensiv auseinandersetzen und uns anschließend in unseren Kleingruppen austauschten. Ausgehend von Flur, Wohnzimmer, Küche, Keller, Arbeitszimmer und Fassade wurde dies durch den Abschlussgottesdienst über das Fundament abgerundet. Unter anderem beschäftigen wir uns in Bezug zu unserem Leben mit Fragen, was für uns ein Zuhause ausmacht, wen wir wie weit in unser Haus lassen, welche Päckchen wir mit uns in unserem Keller tragen und von welchem wir uns mal trennen sollten, und aber auch wie wir unser Leben mit Gott & Jesus gestalten wollen.

Wir lernten wieder neu, dass er unser Fundament ist und darauf unser absolut dankbares Leben aufbaut.

 

Vale Vale – bis nächstes Jahr!